BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Sachsen-Anhalt


„Achtung! Umweltschützer!“ - 20 Jahre BUND in Sachsen-Anhalt

Der BUND versteht sich als die treibende gesellschaftliche Kraft für eine nachhaltige Entwicklung in Deutschland. Unsere Vision ist ein zukunftsfähiges Land in einer zukunftsfähigen und friedfertigen Welt.

In diesem Jahr feiert der BUND Sachsen-Anhalt e.V. 20 jähriges Bestehen.
Am 4.9. 2010 wollen wir unsere Visionen, Ideen und Wegvorstellungen der interessierten Öffentlichkeit präsentieren, Rückschau halten, neuen Impulse für unser Handeln bekommen -  und natürlich feiern.
So sind zum einen verschiedene Fachgespräche und Gesprächsrunden mit Experten, Politikern und Umweltaktivisten geplant, in Zusammenarbeit mit unseren regionalen Gruppen organisierte dezentrale Aktionen und zur Abrundung des Tages ein Abendempfang.

Der Rückblick auf die letzen beiden Jahrzehnte zeigt uns die Erfolge unserer Arbeit und ermutigt uns, auch weiterhin motiviert an einem nachhaltigen und zukunftsfähigen Land Sachsen-Anhalt zu arbeiten und das Bewusstsein der breiten Gesellschaft für Naturschutz, umweltpolitische und energiepolitische Themen zu stärken.
In diesem Sinne ist gerade das Begehen des Jubiläums wichtig für den Erfolg unserer Arbeit: Wir haben vieles erreicht – wir haben viel zu tun! Mehr...

Das 20 jährige Jubiläum des BUND Sachsen-Anhalt e.V. wird unterstützt von:

Magdeburg wird gentechnikfreie Region

Der Stadtrat hat gestern mehrheitlich beschlossen, dass Magdeburg eine gentechnikfreie Region werden soll. Mehr...

Pressehintergrundgespräch zum Stand der Stilllegung der atomaren Altlast Morsleben

Der BUND Sachsen-Anhalt und die BI Morsleben haben den "Sonderfonds Morsleben-Stilllegung" gegründet. Mit dem Fonds wollen wir das Erörterungsverfahren zum Verschluss der maroden "Altlast Morsleben" vorbereiten und begleiten.

Hintergrundpapier zur atomaren Altlast Morsleben

Lesen Sie hier mehr zum Sonderfonds Morsleben... www.morsleben.bund-sachsen-anhalt.de

Fotowettbewerb Allee des Jahres 2010: BUND sucht die schönste Allee

Allee des Jahres 2009: Die niedersächsische Birnenallee, fotografiert von Joachim Römer, sei beispielhaft für die Bedeutung alter Obstbaumalleen in der Kulturlandschaft, begründete die Jury ihre Entscheidung.

Der BUND sucht unter dem Motto "Lebensraum Allee" die schönste Allee des Jahres 2010. Lassen Sie uns an der Schönheit und der Besonderheit Ihrer Lieblingsallee teilhaben und schicken Sie uns ein Foto Ihrer Allee des Jahres mit einer kurzen Begründung für Ihre Auswahl. Vielleicht hat Ihre Allee eine besondere oder persönliche Geschichte? Ist sie bedroht? Oder es ist die Allee direkt vor Ihrer Haustüre: Aus allen Einsendungen wählt eine Jury die bundesweit eindrucksvollste Allee, die dann zum Tag der Allee am 20. Oktober zur Allee des Jahres 2010 gekürt wird. Im letzten Jahr gewann eine Birnenallee in Niedersachsen.

Verfassungsklage Sachsen-Anhalts gefährdet Gentechnikfreiheit

Mit ihrer Verfassungsklage gegen das Gentechnik­gesetz gefährdet die Landesregierung Sachsen-Anhalts gentechnikfreie Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion. Die Beanstandungen sind haltlos. Würde der Klage stattgegeben, könnte die gentechnikfreie Landwirtschaft sich nicht mehr wirksam gegen gentechnische Verunreinigungen wehren. Mehr…

Bienensterben

Seit 2006 ist die Zahl der Honigbienen in den USA um bis zu 50% zurückgegangen. Alleine diesen Winter ist nach Umfragen des US-Landwirtschaftsministeriums unter Farmern jeder dritte Schwarm verschwunden. Hauptverantwortlich dafür ist eine neue „Krankheit“, die so genannte Colony Collapse Disorder (CCD). Aus ungeklärten Gründen verlassen dabei die Arbeiterbienen ihren Stock und verenden nach einiger Zeit aufgrund von Nahrungsmangel. Da Königin und ihre Brut auf die Versorgung durch die Arbeiter angewiesen sind sterben auch sie kurz darauf.

Honigbienen bestäuben Obst, Gemüse und auch einige Getreidesorten. Jeder dritte Bissen der US-Amerikaner ist nur durch die Honigbiene ermöglicht. Der starke Rückgang der Bienen könnte also bedenkliche Folgen haben.

Mehr zum Thema "Gentechnik in der Landwirtschaft"...

2010 Internationales Jahr der Biodiversität

Nachhaltige Nutzung der Elberegion

Die Elbe ist der einzige verbliebene naturnahe große Fluss Deutschlands. Zusammen mit seinem Einzugsgebiet verkörpert er einerseits einmalige Naturrefugien mit seltenen Tier- und Pflanzenarten (Hot Spots), wie dem See-, Fisch- und Schreiadler, dem Schwarzstorch, der Sumpfschildkröte, dem Fischotter und dem sprichwörtlichen Elbebiber sowie dem größten zusammenhängenden Auenwald Europas. Andererseits nutzt der Mensch die Elberegion in vielfältiger Weise (Wohn- und Industrieansiedlung, Land- und Forstwirtschaft, Binnenschifffahrt, Wasserwirtschaft, Fischerei, Tourismus etc.) ...

Im Anhang gibt es den Artikel "Nachhaltige Nutzung der Elberegion - Konturen einer Gesamtkonzeption" sowie die dazugehörigen Folien von Prof. Dr. Hans-Ulrich Zabel von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Artikel
Folien

Nein zum Kohlekraftwerk Arneburg

Die RWE ist in Endsorf im Saarland mit ihren Plänen gescheitert, ein riesiges Doppelblockkraftwerk auf Steinkohlebasis zu bauen. Die Bürgerinnen und Bürger in Ensdorf und den umliegenden Gemeinden wollten diese CO2-Schleuder nicht und konnten durch Geschlossenheit und Widerstand den Bau dieses Verbrennungsmonsters verhindern.

Nun soll dieses Projekt in Arneburg verwirklicht werden. Der BUND unterstützt die Bürgerinitiative “Gegen das Steinkohlekraftwerk Arneburg e.V." 
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Quelle: http://www.bund-md.de/index.php?id=42&cHash=